Neue Stolpersteine in Singen

Am 31. Januar 2015 werden zum fünften Mal Stolpersteine in Singen verlegt. "Mehr unter Aktuelles

Stolpersteine sind ein Kunstobjekt

Von Gunter Demnig aus Köln. Der Künstler erinnert an die Opfer des Nationalsozialistischen Regimes, indem er vor ihrem letztem selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben:

Hier Wohnte…
Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Ende 2008 waren in Deutschland, Ungarn und Österreich 18.000 Steine verlegt. Die Initiative „Stolpersteine für Singen – gegen Vergessen und Intoleranz“ wurde 2009 von der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ (ACK) mit Unterstützung der Stadt Singen ins Leben gerufen.
Vor den Wohn- und Wirkungsstätten der Opfer des National- sozialismus – Juden, politisch und religiös Verfolgte, Bibelforscher, Sozialisten und Kommunisten, Jenische, Sinti und Roma. Euthanasieopfer und Homosexuelle sollen die Steine an die Menschenwürde der Verfolgten erinnern.
Bei Interesse an der Mitarbeit in dieser Initiative oder an einer Patenschaft für einen Stolpersteine(95€) können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Auch Spenden für unsere Aufwendungen (z.B. Einladungen an Angehörige der Opfer) freuen uns sehr.